PAGE über den Klimafonds BW
„Regional & mit Gefühl“: PAGE zeigt, wie wir dem Klimafonds Baden-Württemberg eine visuelle Identität gegeben haben, die Natur, regionale Wirkung und konkrete Veränderung zusammenbringt.
Wir freuen uns über den ausführlichen Beitrag in der PAGE. Der Artikel zeigt die Idee hinter der Identity und gibt Einblicke in Bildmarke, Gestaltungssystem, Bildwelt und Anwendungen.
Hello, HELU!
Aus HELUKABEL wird HELU. Der neue Name steht für ein Unternehmen, das heute deutlich mehr ist als Kabel und Leitungen: international aufgestellt, technisch breit, mit Lösungen für elektrische Verbindungstechnik. Wir begleiten den nächsten Schritt der Marke.
HELU ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Hemmingen bei Stuttgart. Gegründet 1978, heute mit rund 2.500 Mitarbeitenden, 76 Standorten in 43 Ländern und einem Umsatz von 981 Mio. Euro im Jahr 2024.
Aus dem Kabelspezialisten ist über die Jahre ein internationaler Systemanbieter für elektrische Verbindungstechnik geworden. Genau diese Entwicklung zeigt sich nun auch im Namen: Aus HELUKABEL wird HELU.
Der neue Name und das neue Logo wurden intern entwickelt. Unsere Aufgabe beginnt an der Stelle, an der aus einem neuen Zeichen ein tragfähiger Markenauftritt wird.
Wir schärfen die Positionierung, entwickeln die visuelle Identität auf Basis des neuen Logos weiter und bauen ein Designsystem, das im Unternehmen sicher angewendet werden kann. Dazu gehören Brand Guidelines, definierte Gestaltungsprinzipien und Enablement für die Teams, die täglich mit der Marke arbeiten.
Für uns ist HELU ein gutes Beispiel für einen Marken-Refresh: Die Substanz ist da. Die Veränderung hat längst begonnen. Jetzt geht es darum, sie sichtbar zu machen, zu ordnen und in ein System zu übersetzen, das über Länder, Abteilungen und Anwendungen hinweg funktioniert.
Unterwegs für die DKMS
ownpath ist eine Spendeninitiative von Elmar Burke: 2026 fährt er die Veranstaltungen, die er produziert oder moderiert, selbst mit dem Rad an. Solo, ohne Begleitfahrzeug und mit dem Ziel, Spenden für die DKMS zu sammeln.
ownpath beginnt mit einer einfachen Idee: Strecke machen, Aufmerksamkeit schaffen und damit etwas unterstützen, das zählt. 2026 steigt Elmar Burke wieder aufs Rad. Diesmal nicht für eine einzelne große Tour, sondern für mehrere Etappen über das Jahr verteilt. Immer dorthin, wo er als Produzent oder Moderator ohnehin im Einsatz ist.
Gefahren wird solo, ohne Begleitfahrzeug und mit einem Zweck: Spenden für die DKMS sammeln. Jeder Kilometer wird damit Teil einer größeren Geschichte. Es geht um Ausdauer, um Sichtbarkeit und darum, Menschen mitzunehmen – nicht nur auf der Strecke, sondern auch in der Sache.
Wir durften die Initiative gestalterisch unterstützen. Entstanden ist eine Identity samt Trikot, die ownpath sichtbar macht, ohne den Gedanken dahinter zu überdecken. Sportlich, direkt und mit genug Eigenständigkeit, um auf der Straße, in Social Media und rund um die Touren wiedererkennbar zu sein.
Ein Tag im Archiv Geiger
Mit dem Zug nach München, Mittagessen auf dem Viktualienmarkt und weiter ins Archiv Geiger: Unser Studio-Besuch wurde zu einem Tag über Farbe, Konsequenz und die Frage, was Gestaltung tragen kann, wenn sie aus einer echten Überzeugung entsteht.
Manchmal muss man raus, um die eigene Arbeit wieder genauer zu sehen. Also sind wir als Studio nach München gefahren. Mit dem Zug, mit Mittagessen auf dem Viktualienmarkt und anschließend weiter ins Archiv Geiger nach Solln. Ein Ort, der nicht wie ein Museum im klassischen Sinn wirkt, sondern wie ein konzentrierter Arbeitsraum für Farbe, Form und Wahrnehmung.
Rupprecht Geiger hat sein Werk über Jahrzehnte auf wenige, starke Prinzipien verdichtet. Farbe war für ihn kein Schmuck und keine Fläche zum Füllen. Farbe war Energie, Raum, Wirkung. Diese Konsequenz berührt uns, weil sie viel mit unserem Verständnis von Design und Marke zu tun hat: Es geht nicht darum, möglichst viel zu zeigen. Es geht darum, das Richtige herauszuarbeiten – und dann den Mut zu haben, es konsequent zu führen.
Vor Ort hatten wir einen Workshop und gute Gespräche mit der Künstlerin Miriam Salamander. Ihre Arbeiten bewegen sich oft zwischen Linie, Fläche, Landschaft und Wahrnehmung. Genau daraus entstand ein Austausch, der nicht bei Kunst stehen blieb, sondern schnell bei Gestaltung, Reduktion, Verantwortung und Markenarbeit ankam.
Für uns war der Besuch ein guter Reminder: Gestaltung beginnt nicht mit Oberfläche. Sie beginnt mit einer Entscheidung. Mit einem Blick. Mit der Frage, was bleiben soll, wenn alles Überflüssige wegfällt.
Archiv Geiger
Miriam Salamander
Eine Bank, die verbindet
Was passiert, wenn man ein Markenversprechen wörtlich nimmt? Für die Volksbank Backnang entwickelten wir ein Story-Format, das die genossenschaftliche Idee erlebbar macht. Aktuell entstehen die ersten Folgen, die im Herbst veröffentlicht werden sollen.
„Die Bank, die verbindet“ ist ein Versprechen, das wir vor einigen Jahren gemeinsam mit der Volksbank Backnang und ihren Mitarbeitenden entwickelten. In mehreren Workshops ging es damals um die Frage, was diese Bank in der Region wirklich ausmacht. Nicht als Behauptung für eine Kampagne. Sondern als Haltung: Nähe, Vertrauen, Förderung und die Fähigkeit, Menschen, Vereine und Projekte miteinander in Verbindung zu bringen.
Genau darin liegt bis heute eine der größten Kommunikationsaufgaben der Volksbank. Viele Bankprodukte sind vergleichbar. Die genossenschaftliche Idee ist es nicht. Sie ist der Kern, der die Volksbank von anderen Banken unterscheidet – aber schwer zu erzählen ist, wenn man nur über Konten, Kredite oder Services spricht. Deshalb suchten wir nicht nach einer Produktkampagne, sondern nach einem Format für Wertekommunikation.
Aus diesem Gedanken entwickelten wir aus eigener Initiative ein Konzept und stellten es der Volksbank vor. Auch das kann ein Weg sein, Kunden zu überzeugen: nicht auf eine Anfrage warten, sondern zeigen, dass man Marke, Aufgabe und Herausforderung verstanden hat. Das funktioniert nur, wenn Vertrauen da ist – und wenn eine Kundin bereit ist, einen Gedanken mitzugehen, der nicht sofort nach Werbung aussieht.
Die Idee ist einfach: Wenn die Volksbank die Bank ist, die verbindet, dann nehmen wir dieses Versprechen wörtlich. Eine Bank. Menschen von hier. Ihre Geschichten. Daraus entsteht ein wachsendes Story-Format, das Begegnungen in der Region sichtbar macht. Im Zentrum steht eine physische Bank, die gebaut, aufgestellt und zum Ort für Gespräche wird. Aktuell produzieren wir die ersten Folgen; im Herbst sollen sie erscheinen. Die Bilder zum Beitrag zeigen Eindrücke aus verschiedenen Drehtagen – vom Suchen, Entwickeln und Umsetzen einer Idee, die mit jeder Begegnung weiterwächst.
Der Klimafonds BW ist eröffnet
Der Klimafonds BW bringt Unternehmen und regionale Klimaschutzprojekte zusammen. Gefördert werden naturbasierte Maßnahmen in Baden-Württemberg – von Moorrenaturierung bis Agroforst. Wir entwickelten die visuelle Identität für die neue Initiative.
Mit der offiziellen Eröffnung wird der Klimafonds BW sichtbar. Eine Initiative der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg, einer Tochter der Baden-Württemberg Stiftung.
Der Fonds unterstützt naturbasierte Klimaschutzprojekte im Land. Es geht um Moore, Wälder, Agroforst, Streuobstwiesen und um die Frage, wie regionale Landschaften widerstandsfähiger werden können. Gleichzeitig schafft der Klimafonds BW eine Möglichkeit für Unternehmen, sich freiwillig an solchen Projekten zu beteiligen.
Unsere Aufgabe lag darin, dieser neuen Initiative eine visuelle Identität zu geben.
Ein Thema wie dieses braucht Gestaltung, die Vertrauen schafft und Zusammenhänge verständlich macht. Der Auftritt sollte seriös wirken, ohne trocken zu werden. Eigenständig, aber nicht laut. Zugänglich, aber nicht vereinfacht.
Entstanden ist ein Erscheinungsbild, das den Klimafonds BW als neue Marke trägt – vom grundlegenden visuellen System bis zu digitalen und kommunikativen Anwendungen. Die Gestaltung verbindet den institutionellen Rahmen mit dem ökologischen Kern des Projekts und gibt einem komplexen Thema eine erkennbare Form.
Für uns ist der Klimafonds BW ein gutes Beispiel für das, was am Anfang einer neuen Marke wichtig ist: Eine Idee bekommt Struktur. Ein Thema wird greifbar. Und aus einer Initiative entsteht ein Auftritt, der über viele Kontaktpunkte hinweg funktioniert.
Mehr Einblicke in das Projekt zeigen wir im Case Klimafonds BW. Und weil das Projekt gut zeigt, wie aus einer neuen Initiative ein eigenständiger Markenauftritt entsteht, passt es auch zu unserem Leistungsbereich Neue Marke.
Neu bei uns: KÜBLER Workwear
KÜBLER Workwear feiert 70 Jahre. Für das Familienunternehmen entwickeln wir in diesem Jahr einen Marken-Refresh, der Herkunft, Anspruch und Zukunft zusammenbringt – als nächster Schritt für eine Marke, die seit Jahrzehnten Arbeitskleidung prägt.
KÜBLER Workwear ist ein Familienunternehmen aus Plüderhausen und seit 1956 auf Arbeitskleidung spezialisiert. Die Marke steht für Workwear, die im Alltag bestehen muss: funktional, robust, tragbar und gemacht für Menschen, die täglich körperlich arbeiten.
Zum 70-jährigen Jubiläum entwickeln wir für KÜBLER einen Marken-Refresh. Anlass ist nicht nur ein rundes Datum, sondern die Frage, wie eine gewachsene Marke ihre Erfahrung sichtbar macht und gleichzeitig nach vorne führt.
KÜBLER ist damit ein gutes Beispiel für eine Marke, die nicht neu erfunden werden muss. Es geht darum, Herkunft, Erfahrung und Anspruch so weiterzuentwickeln, dass der Auftritt zur nächsten Phase passt. Mehr zu dieser Art von Weiterentwicklung zeigen wir in unserem Programm Marken-Refresh.
kuebler.eu
FEZ'25
Zum Jahresende haben wir Kunden, Partner und Freunde eingeladen. Kein großes Programm, kein offizieller Rückblick. Einfach ein guter Abend mit Live-Musik, Gesprächen, Begegnungen und einem gemeinsamen FEZ auf das, was war und was kommt.
Instagram
Fachwissen fürs Holzhandwerk
BM+ ist das digitale Angebot des Fachmagazins BM für das Holzhandwerk. Für die Konradin Mediengruppe entwickelten wir eine Kampagne, die Fachwissen, Handwerk und digitale Aktualität verbindet – mit 3D-Spots für Social Media.
BM ist ein Fachmagazin für Menschen, die wissen wollen, was in ihrem Handwerk zählt. Gemacht von Menschen, die die Branche kennen. Für Schreinerinnen und Schreiner, die nicht nur Inspiration suchen, sondern Antworten auf konkrete Fragen. Genau hier setzt BM+ an: Das digitale Angebot erweitert das Magazin um Inhalte, die schneller verfügbar sind, Orientierung geben und den Arbeitsalltag begleiten.
Unsere Aufgabe war es, dieses Angebot in eine Kampagne zu übersetzen. Im Mittelpunkt stand ein einfacher Gedanke: Wer sich in einem Fachmedium verstanden fühlt, bleibt dabei. Weil Fragen ernst genommen werden. Weil Inhalte weiterhelfen. Und weil ein Magazin dann mehr ist als ein Medium – es wird zum Begleiter.
Daraus entstand eine Paid-Social-Kampagne für Instagram und Facebook. Die Spots arbeiten mit ästhetischen 3D-Animationen und greifen typische Elemente aus dem Schreinerhandwerk auf: Material, Werkzeug, Oberfläche, Bewegung. Verdichtet zu kurzen visuellen Sequenzen, die Aufmerksamkeit schaffen und zugleich zeigen, worum es bei BM+ geht. Fachwissen muss nicht trocken aussehen. Es darf präzise sein, nützlich und trotzdem visuell stark.
Für uns ist das Projekt ein gutes Beispiel für Kampagnenarbeit, die aus dem Kern des Angebots entwickelt wird. BM+ ist digital. Aber die Beziehung zur Zielgruppe entsteht über das Handwerk, über Erfahrung und über relevante Inhalte. Mehr zu dieser Art von Aufgabe zeigen wir in unserem Leistungsbereich Kampagne.
Form für den Zukunftsfahrplan
Der Zukunftsfahrplan Baden-Württemberg entwickelt den Schienenpersonennahverkehr im Land weiter. Für das Ministerium für Verkehr übernehmen wir die visuelle Kommunikation und kommunikative Beratung – gemeinsam mit DialogBasis und über den gesamten Prozess hinweg.
Der Zukunftsfahrplan Baden-Württemberg ist ein Projekt mit großem Anspruch: Es geht um die Frage, wie der Schienenpersonennahverkehr im Land langfristig besser, verlässlicher und zukunftsfähiger werden kann. Ein fachlich komplexer Prozess, der viele Beteiligte zusammenbringt – von Ministerium und Fachplanung über Regionen bis zu Menschen, die den Nahverkehr täglich nutzen.
Unsere Aufgabe ist es, diesem Prozess eine verständliche Form zu geben. Auf Basis des neuen Landes-CD entwickelten wir die visuelle Kommunikation für das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und beraten das Projekt kommunikativ. Entstanden sind unter anderem die Website, Infografiken sowie Materialien für Veranstaltungen, Workshops und Dialogformate.
Gemeinsam mit DialogBasis begleiten wir das Ministerium dauerhaft durch den Prozess. Dabei geht es nicht nur um einzelne Medien, sondern um ein System, das Inhalte ordnet, Beteiligung möglich macht und komplexe Zusammenhänge greifbar hält. Gerade bei öffentlichen Projekten ist Gestaltung kein Beiwerk. Sie hilft, Orientierung zu schaffen, Vertrauen aufzubauen und Diskussionen auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen.
Für uns ist der Zukunftsfahrplan ein gutes Beispiel dafür, wie visuelle Kommunikation einen langfristigen Dialogprozess tragen kann. Nicht laut, nicht dekorativ, sondern präzise, belastbar und so aufgebaut, dass viele Inhalte, Formate und Beteiligte darin Platz finden.
Mehr zu unserer Arbeit für öffentliche Auftraggeber, Institutionen und Beteiligungsprozesse zeigen wir im Leistungsbereich Public Sector.
zukunftsfahrplan.de