Blackzone,
Longevity Design Identity

Blackzone

Positionierung, Identität, Content Creation, Designsystem

Blackzone begann mit einer freien Halle, einer starken Gründerpersönlichkeit und einer Idee, die noch nicht ganz fertig war. Gemeinsam haben wir daraus einen Club für Gesundheit und Prävention entwickelt: strategisch geschärft, visuell übersetzt und so aufgebaut, dass Marke, Raum, Website und Kommunikation zusammenarbeiten.

Am Anfang stand kein fertiges Briefing. Sondern eine Halle, die frei wurde. Ein Gründer mit viel Erfahrung aus Leistungssport, Physiotherapie und Osteopathie. Und die Frage, was daraus entstehen könnte. Klar war früh: Lukas Oesterle wollte kein klassisches Studio eröffnen. Dafür denkt er Gesundheit zu ganzheitlich. Training allein greift zu kurz, wenn Therapie, Ernährung, Regeneration und Diagnostik fehlen.

Unsere Aufgabe begann deshalb vor dem Design. Wir haben gemeinsam sortiert, geschärft und eingeordnet: Was ist Blackzone? Für wen ist es relevant? Wie lässt sich ein komplexes Angebot so erklären, dass Menschen Lust bekommen, einzusteigen? Aus vielen losen Strängen wurde Schritt für Schritt ein klares Konzept: ein Club für Gesundheit und Prävention. Für Menschen, die nicht warten wollen, bis etwas weh tut. Sondern früher anfangen. Bewusster. Und mit einem System, das sie langfristig begleitet.

Insights

Die wichtigste Erkenntnis: Blackzone passt in keine vorhandene Schublade. Und genau darin liegt die Stärke. Klassische Fitnessstudios verkaufen Training, Motivation und oft auch ein bisschen Selbstoptimierung. Therapieeinrichtungen kümmern sich meist dann, wenn ein Problem bereits da ist. Blackzone setzt dazwischen an. Nicht als Kompromiss, sondern als eigenes Angebot: fundiert, hochwertig, persönlich und präventiv.

Das war auch kommunikativ die größte Aufgabe. Denn Blackzone vereint Diagnostik, Therapie, Training, Ernährung und Regeneration. Alles hängt miteinander zusammen. Nur darf man Menschen damit am Anfang nicht erschlagen. Heißt konkret: Die Marke musste Orientierung geben, Einstiegspunkte schaffen und das große Ganze spürbar machen, ohne es kompliziert zu erklären. Bewusst vermieden haben wir alles, was nach typischer Fitnessstudio-Sprache klingt: kein „No excuses“, kein „Quäl dich“, kein lautes Muskelversprechen. Aber auch kein kalter Medizinauftritt. Blackzone sollte ernsthaft sein, aber nicht schwer. Kraftvoll, aber nicht aggressiv. Wissenschaftlich fundiert, aber menschlich.

Identity

Die gestalterische Leitidee war – der bewusste Weg. Blackzone sollte nicht laut motivieren, sondern Klarheit schaffen. Nicht überreden, sondern führen. Es ging um einen Auftritt, der Fokus gibt und gleichzeitig Raum lässt: für Bewegung, Entwicklung, Regeneration und persönliche Begleitung. Alle Designentscheidungen folgen diesem Gedanken. Die Marke arbeitet mit wenigen, starken Mitteln. Sie reduziert Ablenkung und macht sichtbar, worum es geht: den nächsten bewussten Schritt.

Schwarz war dabei mehr als eine Farbe. Es steckt im Namen, prägt den Raum und schafft Fokus. Weiß bringt Klarheit und Luft in das System. Creme, Orange und Blau ergänzen die Welt als Akzentfarben: mal ruhig, mal warm, mal energisch. Der Fokus-Dot steht für den bewussten Moment, in dem Klarheit entsteht. Die GT America Mono bringt Systematik und Präzision in den Auftritt. Und die Bildwelt verbindet Bewegung, Kraft, Ruhe und Nähe. Keine gestellten Fitnessposen. Sondern echte Körper, echte Situationen, echte Anstrengung. Blackzone zeigt Menschen nicht als Vorher-Nachher-Versprechen, sondern auf einem bewussten Weg.

Experience

Die Marke wurde nicht nur für einen schönen Launch gebaut. Sie musste im Alltag funktionieren. Im Raum. Auf der Website. In Social Media. In Print. In Verträgen, Vorlagen, Anamnesebögen und internen Dokumenten. Genau deshalb war das System von Anfang an flexibel angelegt. Nicht alles muss immer das Logo tragen. Schrift, Fokus-Dot, Farbwelt, Bildsprache und Layoutprinzipien schaffen genug Wiedererkennung, um die Marke auch ohne ständiges Absender-Schild stark wirken zu lassen.

Für den Start entstanden Website, Geschäftsausstattung, Imageflyer, Anzeigen, Social-Media-Vorlagen, Canva- und Word-Templates sowie Grundlagen für die Marke im Raum. Dazu kam ein Styleguide, der dem Team hilft, selbst weiterzuarbeiten und die Marke sauber anzuwenden. Schon vor der Eröffnung zeigte sich, dass das Konzept verstanden wird: Über 100 Mitgliedschaften wurden vor dem offiziellen Start abgeschlossen. Die Zahl wächst weiter. Blackzone ist damit mehr als ein gestalteter Auftritt. Es ist ein System, das trägt. Für den Start, für den laufenden Betrieb und für alles, was daraus noch wachsen kann.

Credits

Creative Direction – Pascal Palmieri, Thomas Korell
Design – Pascal Palmieri, Angela Klasar
Strategy, Creative Brief – Thomas Korell
Project Lead – Patrick Jan Pickert
Video, Photography – Florian Imberger

Di. 30. Juni 18:38